Higgs-Teilchen und das CERN


keine Ahnung, was das sein soll, aber davon erzählen die im Radio und Fernsehen zur Zeit sehr oft. Die Olma hat mir grad aus der “Basler Zeitung” Auszüge aus einem Interview mit Günther Dissertori (ein Professor für Teilchenphysik) von heute vorgelesen, so dass ich das alles besser verstehen kann. Nun ja:

(…) Wie das Forschungszentrum Cern gestern bekannt gab, kommen Wissenschaftler der Entdeckung des mysteriösen Higgs-Teilchens immer näher. Dieses Elementarteilchen soll zu den grundlegenden Bausteinen des Universums gehören.

“Higgs’ Theorie”
(…) In der Tat gibt es diese Metapher von der Cocktailparty, mit der man den Higgs-Mechanismus erklären kann. Stellen Sie sich einen Raum vor, in welchem Leute (das wären dann die Higgs-Teilchen) gleichmässig verteilt sind. Nun kommt ein VIP (das wäre dann zum Beispiel ein Elektron) zur Tür herein. Sofort scharen sich die Leute um die wichtige Person. Will der VIP zum anderen Ende des Raumes gelangen, so stösst er auf Widerstand. Ist die Traube andererseits einmal in Bewegung, so ist sie schwer zu bremsen. Von aussen können wir in diesem Raum so etwas wie Trägheit beobachten – oder eben: Masse. (…)
Das Standardmodell in der Physik hat das Problem, dass Elementarteilchen im Prinzip keine Masse haben dürften. Higgs postulierte die Existenz eines Teilchens, das mit den bekannten Teilchen in Wechselwirkung steht und ihnen dadurch Masse verleiht.(…)

(…) Jemand hat einmal den Spruch gesagt: «Ich weiss nicht, wozu dies einmal verwendet wird, aber ich bin sicher, dass man daraus Steuern eintreiben kann.» So ähnlich ist es wohl mit der Forschung am Cern. Quasi als Nebenprodukt der Forschung entstand am Cern das World Wide Web – und heute gibt es eine gigantische Industrie rund ums Internet. Aus der Teilchenforschung sind aber auch konkrete Anwendungen entstanden – beispielsweise in der Medizin, wo man Teilchen aus dem Beschleuniger verwendet, um Tumore zu zerstören.(…)”

Wuff. Scheint also ziemlich wichtig zu sein. Ohne CERN könnte ich hier also auch nicht meine “internet-Schnauze” aufreissen? Also Danke an Euch!

Aber ich könnte stattdessen auch mal die Olma und die Frida küssen…

 

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Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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