Falls es jemanden interessiert, was für ein blumenkohlartiges Ding die Olma da neben das kleine, staunende Kind auf die riesige Plakatwand malt: RADIOLARIEN.
Wikipedia sagt: Strahlentierchen oder Radiolarien (Radiolaria, lat. radiolus „kleiner Strahl“[1]) sind eine Gruppe einzelliger Lebewesen mit einem Endoskelett aus Opal (Siliciumdioxid, SiO2), die zu den Eukaryoten gehört.
Wie schön die sind, diese Radiolariengehäuse! Sehr bekannt wurden die Zeichnungen von Radiolarien, die Ernst Haeckel angefertigt und als Monographie 1862 veröffentlicht hat. Also genau vor 150 Jahren. Man darf allerding nicht vergessen, dass es sich hierbei um die sterblichen Überreste faszinierender, farbenfroher Lebewesen handelt. Wir erfreuen uns sozusagen an der Schönheit von Gerippen.
“Radiolarien sind schwer zu beobachten und nur schlecht zu fotografieren, weil sie außergewöhnlich fragil und kurzlebig sind. Ihr Leben ist so flüchtig, daß es sich schon in relativ weiträumigen Sammelgefäßen nur kurz erhalten läßt. Noch schlimmer wird die Situation, wenn die Radiolarie bei der mikroskopischen Betrachtung zwischen Objektträger und Deckglas auch nur ein wenig gequetscht wird.” (www.radiolarien.de)

