„Offene Ateliers“


Heute morgen machten wir einen großen Spaziergang durch den Enkenbacher Wald und hier ist uns Luke, der Dalmatinerjunge, begegnet. Klasse Typ. Freilaufende Hund stressen mich nicht, aber Menschen und andere Hunde an der Leine. Da wird gebellt, was das Zeug hält. Soeben habe ich vor Angst beim Jürgen Jacob in den Garten gepinkelt. Ob das was wird, heute Nachmittag? Offene Ateliers? Das ist doch nur eine Bedrohung für mich. Und die Olma weiss gar nicht so recht, was sie tun soll. Schimpfen? Besänftigen? Ignorieren? Alle sehen, dass ich ein Grossmaul bin, während ich am ganzen Leib zittere. Ach, ist das alles schwer.

Ich hoffe darauf, dass es jeden Tag ein bisschen besser wird und ich sicherer werde. Die Olma ist ja eine ganz nette und ich schmuse unheimlich gern mit ihr. Ins Bett darf ich ja nicht mehr, was ja okay ist, denn ich habe die Luxusausstattung vom „Vitus“. Ganz weich mit Lammfell… Jetzt liege ich wieder in ihrem Büro unter ihrem Schreibtisch im Schmusekorb Nr. 2, den mir der Christian mitgebracht hat. Auch hier ist es prima. Wenn nur die vielen Leute nicht wären… Ob es gut ist, wenn die Olma einfach die Tür zumacht, und mich in Ruhe läßt? Werde ich da bellen wie ein Oberbazi? Ich berichte davon später.

Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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