Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt


Wie man dem toten Hasen die Bilder erklärt
war eine Aktion des Künstlers Joseph Beuys am 26. November 1965.

„So vermute ich, dass eher der tote Hase die Bedeutung der Kunst begreift, als der sogenannte gesunde Menschenverstand. Der menschliche Betrachter zeigt sich ohne jedes Verständnis, da er schon immer alles verstanden hat, noch bevor er überhaupt richtig hingeschaut hat, d.h. im Wettlauf mit dem Hasen gefällt er sich in der Rolle des Igels.“ (Marcel Chromik).

Warum ich auf diese Aktion von Joseph Beuys hinweise?

Nun, Frida und ich haben heute einen Hasen erbeutet. Wir haben ihn nicht totgebissen. Aber wir haben ihn wohl ziemlich verletzt.  Er ist wieder davongehoppelt. Die Olma und Hans und Esther und Wolfgang waren wohl froh, dass sie ihn nicht „erlösen“ mussten.
Ach, jetzt hoffe ich auch, dass es ihm gutgeht und er heute Abend noch etwas Kunst anschauen kann…

Gerade kommt Olma von der Galerie Aspekt in Neustadt zurück. Sie kriegt in ziemlich genau einem Jahr hier eine Einzelausstellung. Und die beiden Galeristen haben erzählt, dass sie gerade von Münster kommen, wo sie an der Kunstakademie eine Arbeit des Koreaners Chung Ki Park gesehen haben: „Wie man dem toten Beuys das Hasenloch erklärt“.

Sorum ist auch schön…

Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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