Francisco José de Goya y Lucientes: „El perro“ – Hund der Woche


Goya: "Der Hund" - 1820-23 - Öl auf Putz auf Leinwand übertragen 134 × 80 cm Prado, Madrid

Goya: „Der Hund“ – 1820-23 – Öl auf Putz auf Leinwand übertragen 134 × 80 cm Prado, Madrid

Der spanische Maler und Graphiker Goya wurde 1746 in Fuendetodos, in Aragón (Spanien) geboren und starb am 16. April 1828 in Bordeaux.

Sein Gemälde mit dem Titel „Hund“ (spanisch: El perro oder Perro semihundido) entstand zwischen 1820 und 1823 und gehört zu den sogenannten Pinturas negras (Schwarze Bilder), und ist heute im Prado in Madrid zu sehen. Dieses Bild gehört zu einer Reihe von 2 x sieben Bildern, die er direkt auf den Putz in den beiden Stockwerken seines Landhauses bei Madrid gemalt hat. Der Hund hing im oberen Stockwerk.

Das minimalistisch gemalte Bild zeigt einen Hundekopf, der hinter einem dunklen Hang hervorschaut und wie verloren oder verzweifelt in einen finsteren Himmel blickt.
Dieses Tier ist ein Symbol für die existenzielle Einsamkeit des modernen Menschen, dem die Sinnhaftigkeit seines eigenen Lebens verloren gegangen zu sein scheint.

Goya hat im Alter die Aufklärung weit hinter sich gelassen und gilt als Vorreiter und Vorbild der Moderne des frühen 20. Jahrhunderts.

Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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