Suizid im Tierreich


Sonnenschein und Mondkind

Sonnenschein und Mondkind

Hören Sie hier einen Mitschnitt der Sendung vonDeutschlandradio Wissen
vom 8. Dezember 2011 mit dem Biologen Mario Ludwig:

„Eigentlich gehören zum Selbstmord einige hoch kognitive Fähigkeiten, die in ihrer Gesamtheit nur dem Menschen zugerechnet werden: das Bewusstsein der eigenen Sterblichkeit und eine gewisse Prognosefähigkeit zum Beispiel. Doch auch allerlei Tiere bringen sich um, wie Forscher und Laien auf der ganzen Welt beobachten. Dabei gilt es allerdings zu differenzieren, betont der Biologe Mario Ludwig.“

Nicht immer Selbstmord

Wenn beispielsweise Wale an den Strand schwimmen und dort verenden, kann einfach nur ein hirnkrankes Leittier seine gesunden Mitgenossen ins Verhängnis geführt haben. In diesem Fall liegt also gar kein klassischer Selbstmord vor, genauso wenig wie bei den Lemmingen, über deren Massenselbstmord sich hartnäckige Gerüchte halten. Bei Hirschen hingegen hat man schon beobachtet, wie sie sich absichtlich auf der Flucht vor Jagdhunden vom Berg stürzten. Und auch Hunde, die nach dem Tod ihres Besitzers den Tod durch Ertränken suchen, will man beobachtet haben.“

Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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