Einführungsrede von Johannes Manz Galerie Aspekt


Veronika Olma & Natalie Tekampe: «mens et anima(l)»

Vom 28.10. bis zum 02.12.2012 stellt die Galerie ASPEKT die Pfälzer Künstlerin Veronika Olma aus Enkenbach-Alsenborn und Natalie Tekampe aus Führstenfeldbruck aus. Die Galeristen haben die Künstlerinnen zu einem Kunst-Dialog eingeladen. Veronika Olma mit Malerei und Natalie Tekampe mit Skulpturen aus Gips und Astwerk, sowie kleinformatigen Bronzefiguren. Das noch junge Werk der Bildhauerin mit gerade abgeschlossenem Studium der Bildhauerei, begegnet dem schon reifen Werk der Malerin, die 1988 das Studium der Kunst, Germanistik und Kunstgeschichte abgeschlossen hat.

Beide thematisieren in ihren Arbeiten den Menschen und das Tier. Beide bleiben dabei nicht an der Oberfläche, sondern beschäftigen sich auf eine sehr individuelle Art eingehend mit ihrer Thematik. Sie tun dies mit einer Sprache, die inhaltlich zwischen Tragödie und mit subtilem Humor hin und her chanchiert.
Veronika Olmas Bilderwelt ist durchdrungen von Symbolik. Ihre Bilderwelt ist in starkem Maß mit ihr als Mensch verbunden und daher sehr authentisch.
Vieles hat einen sehr persönlichen und direkten Bezug zu ihrem Leben, und wird durch ihre Malerei zur allgemein gültigen Bild-Symbolchiffren, die erklären und dennoch manches in der Rätselhaftigkeit belässt. In dieser Rätselhaftigkeit bleibt sie nah am Leben, das nur vordergründig und unvollständig von uns erklärt und verstanden wird. Sie entschlüsselt ihr Bilder nicht immer für den Betrachter, sie will den eigenständigen Betrachter, den Betrachter, der sich mit ihren Bildern länger als nur einen Augenblick beschäftigt.
Natalie Tekampe modellierte die Bremer Stadtmusikanten in einer anderen Formation als wir sie kennen. Sie präsentiert uns das Quartett in der Aufstellung Milchkuh/Mastschwein/Mastgans und Hähnchen. Sie will Anstöße geben, ohne plakativ zu sein. Ihr geht es darum, die Figuren zum Leben zu erwecken, sie mit Gefühl und Seele zu füllen. “Sie sollen eigenständige Charaktere sein, die in eine Beziehung mit dem Betrachter treten können.“
Ihre Gipsfiguren sind Kreaturen zwischen Menschlichem und Animalischem.

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Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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