Serendipity


Als Nachbesprechung zur art convention in der Galerie aspekt in Neustadt, haben wir uns mit Prof. Dr. Deitmer nochmals getroffen. Er sprach bei der Eröffnung vor zwei Wochen ja als nüchterner Naturwissenschaftler, genauer gesagt, als Zoologe und Neurobiologe,   Natalie Tekampe und die Olma als Künstlerinnen, die von Emotionen ausgehen . Die Spielregeln mögen bei beiden Disziplinen ja sehr verschieden sein, aber etwas bei der Arbeit im Labor oder im Atelier ist ganz bestimmt das Selbe: Serendipity.

„Serendipity ist die vom Schicksal gewährte Gunst, unerwartete Entdeckungen zu machen – eine Gunst, die jedoch nur jene erfahren, deren Geist und Sinne dafür offenstehen.“

oder wie wir immer sagen: „Serendipity ist die Gabe etwas zu finden, nachdem man gar nicht gesucht hat, während man gesucht hat.“ Wir sprechen hier also ganz deutlich nicht vom „Zufall“, bei dem einem irgendwann irgendwas besonderes passiert. Bei unserem Begriff ist die zuvor getätigte Untersuchungsarbeit unerläßlich, sowie eben der offene Geist zu erkennen, dass man etwas ganz besonderes gefunden hat. Kein Tesa-Film, kein Viagra, keine Teflon-Pfanne wären entstanden ohne Serendipity. Und vermutlich kein einziges gutes Bild, keine einzige gute Skulptur.

Über Veronika Olma

Malerin, Kynikerin und Bazifistin ( www.olma.de)
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